1. no-thing


„Sieh den, der sieht und du tauchst ins Nichts.“  Nichts, englisch nothing, no-thing. Das bedeutet in der wörtlichen Übersetzung „kein Ding“.

Das, was sieht, kann nicht Nichts sein. Es ist kein Ding, kein Objekt, aber es kann nicht Nichts sein. Es ist, aber es ist kein Etwas.

Ich steh vor dem Spiegel und schau mein Spiegelbild, schau meine Maske im Spiegel an. Wer ist das, der diese Maske betrachtet? Ich? Oder betrachtet meine Maske vorm Spiegel meine Maske im Spiegel? Oder wer oder was betrachtet nun diese oder andere Masken und den Rest der Welt? Na ja, „ich“, würde jederman sagen, „ich natürlich“. Aber wer ist „ich“? Sieh den, der sieht, und da ist – kein Ding. Ich bin also kein Ding, kein Objekt. Ich kann nicht gesehen werden, sonst müsste ich ja ein Objekt sein. Ich kann nicht gesehen, nicht gefunden, nicht erkannt werden. Mich gibt es nicht (als Ding, als Objekt).
Wegen seiner besonderen Bedeutung noch einmal: 

Es gibt kein entscheidendes und handelndes Ich, sondern nur ein scheinbar entscheidendes und handelndes Ich. In Wirklichkeit geschehen alle Dinge einfach, ohne dass irgendeine Wesenheit dafür verantwortlich wäre, einfach deshalb, weil diese Wesenheit nicht existiert. Das Einzige, was existiert, ist Gewahrsein als no thing und every things als die Dinge, die im und als Gewahrsein erscheinen.

weiter auf Seite 2. every things

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